Linz im Nationalsozialismus
Stadtrundgang zu Orten der NS-Zeit in Linz

- Dauer
- 2,0 Stunden
- Sprachen
- Deutsch, Englisch
Kaum eine Stadt war für Adolf Hitler so wichtig wie Linz, wo er seine Jugend verbrachte. Ihr Guide zeigt Ihnen, welche Spuren die NS-Zeit in der Stadt hinterlassen hat.
Hitler wuchs in Leonding bei Linz auf und besuchte in Linz die Realschule. Nach dem Anschluss im März 1938 sprach er vom Balkon des Rathauses am Hauptplatz zu einer jubelnden Menge.
Linz sollte zu einer Führerstadt ausgebaut werden. Davon zeugen die Nibelungenbrücke und die Brückenkopfgebäude am Hauptplatz. Mit den Hermann-Göring-Werken entstand ein großer Industriestandort, an dem auch Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge arbeiten mussten.
Ihr Guide spricht über Täter, Opfer und Mitläufer, über Verfolgung und Widerstand in der Stadt und über die Frage, wie Linz heute mit dieser Geschichte umgeht.
Highlights
- Hauptplatz und der März 1938
- Nibelungenbrücke und Brückenkopfgebäude
- Pläne für die Führerstadt Linz
- Industrie, Zwangsarbeit und Mauthausen
- Verfolgung und Widerstand
- Erinnerungskultur in Linz heute
Die Route
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1Hauptplatz
Der Ort der Kundgebung im März 1938.
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2Brückenkopfgebäude
Bauten der NS-Zeit am Eingang zur Altstadt.
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3Nibelungenbrücke
Die Brücke über die Donau als Teil der Ausbaupläne.
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4Altstadt
Orte von Verwaltung, Verfolgung und Alltag in der NS-Zeit.
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5Gedenkorte
Zeichen der Erinnerung an die Opfer.
Für wen diese Tour passt
Für Geschichtsinteressierte, Schulklassen und Gruppen, die sich mit der NS-Zeit auseinandersetzen möchten.
Häufige Fragen
Ist die Führung privat?
Ja. Sie sind nur mit Ihrer eigenen Gruppe und einer staatlich geprüften Fremdenführerin oder einem Fremdenführer unterwegs. Der Preis gilt pro Gruppe.
Lässt sich der Rundgang mit Mauthausen verbinden?
Ja. Die Gedenkstätte Mauthausen liegt nahe Linz, beide Themen ergänzen einander.
